Frank-Mario Müller


Meditation

 

Das Wort "Meditation" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Nachsinnen". Aus medizinischer Sicht ist die Meditation sinnvoll um Alltagsstress und Hektik abzubauen und zur inneren Ruhe zu finden (wobei das aber nicht die eigentlichen Ziele der Meditation sind). Bekannte Meditationsformen stammen aus dem Yoga und Zen.

 

Ziel der Meditation ist ein Loslösen vom Körper/vom (Nach)Denken. Sie strebt den Zustand einer gedanklichen Leere an. Meditation ist in ihrer höchsten Stufe ein Zustand reinen Bewusstseins. Diese Stufe kann nicht im "Schnellverfahren" erlernt werden - es bedarf der intensiven Übung.

Meditationen mit Mantren verwenden Worte oder Silben, den man innerlich nachspricht oder sich vorstellt. Dadurch wird das Alltagsbewusstsein (der Verstand) abgelenkt und das Nach-Innen-Spüren wird erleichtert.

 

Das Erlernen von Meditationstechniken kann bei vielen- teilweise psychosomatisch bedingten, Gesundheitsstörungen wie Bluthochdruck, Herzproblemen, Magen-Darm-Beschwerden, Krebs, Angsterkrankungen, Depressionen, Sinnkrisen u.a. sehr sinnvoll sein. Meditation stärkt das Selbstwertgefühl bzw. die geistige Leistungsfähigkeit und fördert die innere Ruhe und kraftvolle Gelassenheit im Alltag.

 

Und natürlich gilt Meditation in allen spirituellen Schulen als DIE Technik zur Förderung der Entwicklung, zur Erlangung höherer Einsichten und zur Transformation des kleinen Ego. Dr. med. Galuska (Neurologe, Psychiater, Krankenhausdirektor und Experte für Transpersonale Psychologie) sagt in diesem Zusammenhang: "Die Welt der Transzendenz, des Heiligen, des Göttlichen, des großen Zusammenhangs in in jedem von uns. Ich kann durch Meditation erkennen, dass in meiner Tiefe etwas Größeres verborgen ist, das unterschiedlich benannt wird: der göttliche Funke, Atman, die Buddha-Natur, das Höhere Selbst. Zweierlei ist notwendig und in Harmonie zu bringen: Unsere Persönlichkeit, also unser Ich, und unsere innere transpersonale Welt, also unser Höheres Selbst, das Heilige in uns. - Wir sind nicht Anhänger oder Verkünder einer bestimmten Religion, sondern Botschafter des Seins. Die erlernte Durchlässigkeit für das Größere und Höhere kann sich in allen möglichen alltäglichen oder nicht alltäglichen Tätigkeiten ausdrücken: Beim Spazierengehen, im Gespräch, beim Essen oder beim Zähneputzen." 

 

 

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