Frank-Mario Müller


 

Ganzheitliches Heilen

 

In der traditionellen Medizin - die sehr wichtig ist und hier auf keinen Fall herabgesetzt werden soll - geht es, jedenfalls bei vielen Verfahren, nicht um wirkliche Heilung. Wenn der Chirurg z.B. einen Tumor herausschneidet, wird die Wirkung beseitigt, nicht aber die Ursache.

 

Beim ganzheitlichen Ansatz soll die Ursache aufgelöst werden, damit sich die Gesundheit von selbst einstellen kann. Wenn wir ein Schmerzmittel einnehmen, hören die Schmerzen vielleicht zeitweise auf,  sie kehren aber zurück, wenn die Wirkung nachläßt - die Ursache wurde nicht behoben. Oft ist es natürlich schwerer, die Ursache aufzulösen - und meist auch langwieriger.

 

Nochmals: Selbstverständlich ist eine klassische medizinische Behandlung unbedingt angezeigt, wenn Gefahr für das Leben besteht oder schwere Folgeschäden durch eine Akutkrankheit zu befürchten sind. In jedem Fall muß erst der Arzt oder der erfahrene Heilpraktiker konsultiert werden.

 

Viele - auch sehr 'gute' Ärzte - gehen mit einer 'mechanistischen' Betrachtungsweise an das Thema Heilung heran. Der Körper wird eher als eine Art Bio-Maschine gesehen, deren defekte Teile ausgetauscht bzw. reapriert werden müssen, damit dann alles wieder in Ordnung ist. Aber - der Mensch, mit seinem Bewußtsein, mit seinen Energiebahnen, mit seinen Wechselwirkungen zwischen Innen- und Außenwelt ist natürlich alles andere als eine Maschine.

 

Wir wissen heute: Den Körper umgibt ein Energiefeld, gewöhnlich als "Ätherkörper" bezeichnet. Die 'alte' Physik mag diesen Begriff zwar nicht, aber die neue Quantenphysik ist sich der Bedeutung dieses, und anderer, hochkomplexer und wirkungsvoller Energiefelder bewußt und erforscht die Zusammenhänge intensivst. Dieser Ätherkörper 'enthält' unsere Emotionen.

 

Alle Störungen im emotionalen Bereich, ob in der Vergangenheit oder heute geschehen, bringen die Energien in Unordnung und somit auch unseren physischen Körper.

 

Woher aber wissen die Energien des Ätherkörpers, in welche Richtung sie wirken müssen? Sie bauen sich nach einem übergeordneten Körper auf, den man als den Kausal- oder Mentalkörper bezeichnet. Hier findet sich das gesamte Denken sowie auch der Bauplan für den physichen Körper. 'Falsches' Denken und 'falsche' Überzeugungen bringen Störungen im Astral- und Energiekörper hervor, die schließlich auf den physischen Körper durchschlagen.

Nehmen wir als Beispiel einen unbewußten Minderwertigkeitskomplex und eine daraus entstandene Persönlichkeitsstörung: Religiös oder spirituell ausgedrückt haben alle Menschen den gleichen Wert: Gott liebt alle seine Kinder gleich. Ein ausgeprägtes Minderwertigkeitsgefühl ist also, transpersonal-psychologisch gesehen, die Folge eines Irrtums oder eines gespeicherten Mißverständnisses auf der niederen Ebene des Egos.

 

Dieses Gefühl bewirkt tiefe Trauer oder Niedergeschlagenheit im Astralkörper. Die Lebensqualität wird eingeschränkt, der Energiefluß gehemmt, eine Blockade ist entstanden. Aus dieser Entwicklung kann im Laufe der Zeit eine körperliche und/oder psychische Erkrankung entstehen. Durch eine Operation oder durch die Unterdrückung durch Chemie wird die Ursache nicht beseitigt und der Konflikt wird sich auf die eine oder andere Weise wieder einen Weg an die Oberfläche suchen. Er wird sich wieder als Störung aus-drücken. Wir verschieben die Symptome, die Ursache aber bleibt.

 

Der Transpersonale Ansatz geht weiter und möchte dem Menschen helfen, wieder in die natürliche Harmonie zurückzukehren. Dabei wird die Zusammenarbeit mit der Medizin, der Naturheilkunde, der Psychologie und mit spirituellen Techniken geradezu gesucht. - Auch wenn es noch nicht so klappt, wie wir uns das wünschen, wir sind auf dem Weg.

 

Jeder Mensch kann mit seinen Möglichkeiten und mit seinem Bewusstsein dazu beitragen.